Gabriele Szepanski

Geboren 1956 im Ruhrgebiet (Gelsenkirchen)

Von 1964 bis 1994 in Frankfurt am Main gelebt, studiert und gearbeitet. Mehrere kleinere Ausstellungen im Stadtgebiet.

Studium der Sozialarbeit an der FH, Kunsterziehung und Geografie an der Goethe Uni, sowie einige Semester Aktzeichnen an der Städelschule.

2001 bis 2004 Ausbildung in Gestalttherapie ((GIF) und 2007 bis 2010 Psychoanalyse in Fulda und Frankfurt (FAPP).

Dies sei hier auch erwähnt, da psychoanalytische Denkansätze, z.B. von Freud und Lacan „Ich denke wo ich nicht bin, also bin ich wo ich nicht denke“ meine Malerei ebenso beeinflusst haben, wie die Arbeiten des dänischen Künstlers Per Kirkeby, hier besonders die Temperamalereien. Er ist promovierter Naturwissenschaftler und Geologe, der eine besondere, nicht gegenständliche Formensprache entwickelt hat, die es ermöglicht Natur von innen her begreifbar zu machen.

Der BeBob, später auch skandinavische Jazzmusiker wie Terje Rypdal, Jan Gabarek, Esbjoern Swanson, haben mich mit ihrer besonderen Klang-Farben-Ästhetik ebenso stark beeindruckt und beeinflusst.

Farbige Räume, naturhafte Formationen, mehr oder weniger deutlich erkennbar, die ihr Licht durch hellere Farben erhalten zeichnen die meisten meiner Arbeiten aus. Versunkene Welten, die Welt des Unbewussten, wird in farbiger Vielfalt berührt und fragmentarisch, manchmal skizzenhaft gegenständlich ans Licht geführt.

Ich lebe seit 1994 im Vogelsberg, seit 2004 auf dem Hofgut Schloss Eisenbach, wo ich mir ein kleines Atelier mit der Künstlerin und Kunstlehrerin Barbara Schreck teile und mich auch immer wieder gern von Projekten der Musikerin Anka Hirsch mitreißen lasse, die dort auch mit ihrer Familie lebt: in einem einzigartigen Natur- und Lebensraum, in dem sich eine interessante und respektvolle Symbiose zwischen Natur, Menschen und Tieren entwickelt hat, auf einer kleinen Anhöhe liegend und durch den Lauterbacher Kulturverein, der dort im Gewölbekeller den Sommer über Veranstaltungen anbietet, auch zu einem besonderen Anziehungspunkt für Natur- und Kulturverliebte geworden ist.